
Campingurlaub in Juelsminde (90er Jahre)
Die Isabella A/S reagiert auf Billigangebote
Neu ist der Trend nach preiswerten Produkten, was das Unternehmen dazu veranlasst, eine Vorzeltserie herauszubringen. Sie genügt zwar den Qualitätsansprüchen, weist aber nicht so viele raffinierte Details auf wie die hochwertigen Modelle, die man mit dem Namen Isabella verbindet.
Zu diesem Zweck wird mit der Kooperation eines polnisches Betriebes begonnen, der in der Lage ist, die Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Die im Jahre 2000 begonnene Zusammenarbeit hat sich sehr positiv entwickelt.
Trotz der Ausweitung der Fertigungskapazitäten in Polen und Dänemark war man sich Anfang der Jahrtausendwende darüber im Klaren, dass Erweiterungsbauten am Stammsitz unumgänglich waren. Im Jahre 2005 erfolgte der erste Spatenstich zu einem beeindruckenden Bauwerk mit Räumlichkeiten für die Verwaltung, einem ansprechenden Ausstellungsraum und einem effizienten Lager.
Im Geiste von Søren Odgaard
Im Jahre 2005 starb der Unternehmensgründer Søren Odgaard. Er war bis zuletzt im Unternehmen aktiv und hatte während der vorangegangenen 10 Jahre etliches auf den Weg gebracht, was die Zukunft des Unternehmens sichern sollte. Zu den Initiativen gehörten u. a. die Gründung einer Stiftung und die Einstellung einer ganzen Anzahl von fähigen Führungspersönlichkeiten und Beschäftigten.
Auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen jungen und reiferen Belegschaftsangehörigen hat man bei der Isabella A/S seit jeher Wert gelegt. Zurzeit vollzieht sich bei einigen wichtigen Vorstandsposten ein gleitender Generationswechsel, der Kontinuität und weitere Expansion gewährleisten soll.
Viele Existenzgründer erleben, wie schwierig es ist mitzuhalten, wenn das Unternehmen erst einmal über die Gründerphase hinausgekommen ist und sich ganz andere Anforderungen an Führungsqualität und fortgesetzte Entwicklung stellen.
Die rasante Entwicklung zum größten und modernsten Fertigungsunternehmen für Vorzelte in Europa ist in erster Linie der Tatsache zu verdanken, dass es der Gründer Søren Odgaard vermochte, fähige Vorgesetzte um sich zu versammeln, Verantwortlichkeiten zuzuweisen und mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben. Natürlich spielte auch sein Geschick in allen finanziellen Dingen eine gewichtige Rolle.
Es ist Søren Odgaards sprichwörtlicher Voraussicht zu verdanken, dass sich das Unternehmen für die weitere Entwicklung und Behauptung der Position als europäischer Marktführer gut gerüstet präsentieren kann. Der Name Isabella steht auch künftig für aufsehenerregende Produkte, die viele Nachahmer finden.
‚Von nichts kommt nichts’ war seine Überzeugung, die auch heute noch im Unternehmen an der Straße Isabellahøj hoch gehalten wird.